10.04.2012
TiSun

Solarsystem für olympischen Wildwasserpark

Die Olympischen Sommerspiele stehen ganz im Zeichen der Energieeffizienz. Neben dem sportlichen Gedanken tritt auch der Umweltgedanke in den Vordergrund – dafür sorgt TiSun mit dem Solarsystem für den Wildwasserpark, in welchem die Kanubewerbe ausgetragen werden.

Olympia 2012 – das sind 12 Kollektoren mit jeweils 12 m² Kollektorfläche und 12.000 Zuschauer im Lee Valley White Water Park in Hertfordshire nahe London. Im Sommer werden in dem Freizeitparadies die Wassersportwettkämpfe veranstaltet. Um die Energieeffizienz zu steigern und den Warmwasserbedarf der olympischen Einrichtung ideal abzudecken, entschieden sich die Betreiber beim Bau der künstlich erzeugten Wildwasseranlage für die Nutzung regenerativer Technologien.

Zwei Wärmepumpen und eine thermische Solaranlage versorgen sämtliche Becken, Stromschnellen, Duschen und Restaurants mit umweltfreundlich erzeugtem Warmwasser
Bild: TiSun  

Den Auftrag für das Solarsystem erhielt das Tiroler Unternehmen TiSun und ist stolz darauf, damit Teil der olympischen Spiele zu sein – getreu dem Motto: „Dabei sein, ist alles!“

„Der Gesamtausstoß an Treibhausgasen soll nach EU-Richtlinien bis 2020 europaweit um 20 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 gesenkt werden. Massenveranstaltungen wie Olympia 2012 können mit ihren Maßnahmen zur CO2-Reduktion nicht nur deutliche Rationierungen bewirken, sondern setzen zusätzlich auch öffentlichkeitswirksame Zeichen für den Umweltschutz“, erklärt Robin M. Welling. Geschäftsführer der TiSun GmbH. „Wir sind stolz darauf mit dieser Innovation einmal mehr beweisen zu können, dass sich österreichische Technologie im Bereich der erneuerbaren Energien im internationalen Vergleich an der absoluten Spitze einreiht“, freut sich Robin Welling. Auch bei den Olympischen Winterspielen 2010 war Österreich mit einem Vorzeigeprojekt innovativer und ökologisch hocheffizienter Bauweise vertreten. Bei dem für die Wettbewerbe errichteten Österreichhaus, handelte es sich um ein umweltfreundliches Passivhaus.

Die Solaranlage im Lee Valley White Water Park ist bereits seit 2010 in Betrieb – seither wird die Olympia-Kanustrecke als Freizeitpark und Trainingsgebiet genutzt. Im Sommer 2012 werden Tribünen für 12.000 Fans im Park errichtet.

„Unsere Großflächenanlage mit 144 m² Kollektorfläche versorgt die Restaurants und Sanitäreinrichtungen des Lee Valley White Water Parks das ganze Jahr über mit regenerativer Energie“, erklärt Robin M. Welling
Bild: TiSun  


„Das Projekt ist in jedem Sinne energieeffizient und fügt sich zudem harmonisch in den Park ein. Sogar die Toiletten werden mit Regenwasser gespült. Wenn man bedenkt, dass die Reduktion der Treibhausemissionen durch die Solaranlage allein im Zeitraum der Olympischen Sommerspiele 4,8 Tonnen CO2 beträgt, ein äußerst positives Zeichen. Zur Erreichung der Klimaschutzziele stehen wir alle auf derselben Seite. Schon eine Solaranlage für einen kleinen Haushalt spart jährlich etwa 1,5 Tonnen CO2 ein. Mit der Kraft der Natur und österreichischer Technologie bei Olympia gewinnen wir alle“, so Robin M. Welling.

www.tisun.com