27.10.2016
Klima- und Energiefonds

Markus Altenhofer wird Klima- und Energie Manager 2016

Weniger Treibhausgase, weniger Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen, mehr Wertschöpfung im Land: Mit diesen Zielen ist Markus Altenhofer vor sechs Jahren als Manager der Modellregion Donau-Böhmerwald angetreten.

Als „Mann der ersten Stunde“ hat er zahlreiche Projekte umgesetzt, um diese Ziele zu erreichen. Unter anderem 34 Photovoltaik-Anlagen auf Gemeindedächern mit insgesamt 750 kWp, eine Förderberatung für Private, die sich selbst mit Strom versorgen wollen oder auch Energiesparkonzepte für 10 Gemeinden. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen im Bereich Elektromobilität und E-Car Sharing, den Klimaschulen sowie Klimaschutz und in der Landwirtschaft. Für sein Engagement zeichneten ihn nun die 99 Klima- und Energiemodellregionen mit dem Titel „Manager des Jahres 2016“ aus. Verliehen wurde ihm dieser von Günter Liebel, Sektionschef im Bereich „Umwelt und Klimaschutz“ des BMLFUW, und Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds.

 

v.l. Günter Liebel, Leitung Sektion Umwelt und Klima, BMLFUW, Markus Altenhofer, Modellregionsmanager Donau-Böhmerwald, Gerhard Pausch, Modellregionsmanager Salzburger Seenland, Ingmar Höbarth, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds
Bild: Klima- und Energiefonds /
APA-Fotoservice/Angerer
 

 

Umweltminister Andrä Rupprechter: „Österreichs Klima- und Energie-Modellregionen sind eine Erfolgsgeschichte, die auch international hohe Anerkennung findet. Sie nutzen regionale Energieressourcen und setzen Energieeffizienzmaßnahmen um und generieren so Wertschöpfung in Österreich. Ich gratuliere Markus Altenhofer herzlich zu dieser Auszeichnung.“

Siegerprojekt: Der Klimaladen – Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun

Neben dem Manager des Jahres 2016 wurde auch das „Projekt des Jahres“ gewählt. Dieses ging an den „Klimaladen“ aus der Klima- und Energie Modellregion Salzburger Seenland. „Klimaladen – Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun?“ ist eine Wanderausstellung für Schulen, die gemeinsam mit dem Landratsamt Traunstein, dem Landratsamt Berchtesgadener Land und der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein realisiert wurde. Die Ausstellung soll den Schülerinnen und Schülern Informationen mit auf den Weg geben, wie sich das persönliche Konsumverhalten und der Energieverbrauch im Sinne des Klimaschutzes ändern lassen. Das Konzept der Ausstellung umfasst zwei Bereiche: den Klimaladen und die anschließende Auswertungsabteilung. Behandelt werden die Themen Lebensmittel, Energie, Mode, Schreib- und Papierwaren und Abfall. „Der Klimaladen leistet sehr wichtige Aufklärungsarbeit und schafft ein kleines Gegengewicht zu den täglichen Verlockungen aus der Werbung, die sich oft gezielt an Kinder und Jugendliche richtet“, gratuliert Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, zur Auszeichnung.

www.klimafonds.gv.at