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01.03.2010
Statistik Austria
Sinkender Bauproduktionswert im Hoch- und TiefbausLaut Statistik Austria erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen in den Berichtsperioden Jänner bis November 2009 einen Bauproduktionswert von 14,1 Mrd. EUR. Das bedeutete ein Minus von 5,3% im Vorjahresvergleich. Dabei mussten sowohl der Hochbau (7,5 Mrd. EUR bzw. -1,0%) als auch der Tiefbau (6,0 Mrd. EUR bzw. -10,5%) teils massive Produktionsrückgänge hinnehmen. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt. Der Rückgang im Hochbau um 1,0% resultiert aus der negativen Entwicklung der Sparten Sonstiger Hochbau (-6,8%), Wohnungs- und Siedlungsbau (-2,8%) sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau (-2,3%), wogegen die Produktion im Industrie- und Ingenieurbau (+22,7%) einen positiven Trend aufwies. Im Tiefbau zeichneten die Bausparten Brücken- und Hochstraßenbau (-38,7%), Tunnelbau (-29,8%), sonstiger Tiefbau (-12,6%), Wasserbau (-11,4%), Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (-4,4%) sowie Bau von Straßen (-3,2%) für die insgesamt negative Entwicklung (-10,5%) der Gesamtsparte verantwortlich. Belebend wirkte hier nur die Sparte Bau von Bahnverkehrsstrecken (+26,0%). Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag in den Berichtsperioden Jänner bis November 2009 mit rund 5,8 Mrd. Euro um 3,9% über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. Regional betrachtet, konnten nur Wien (+2,0%) und das Burgenland (+0,1%) den Wert der technischen Gesamtproduktion im Vergleich zum Vorjahr steigern. In allen übrigen Bundesländern verringerte sich die Bautätigkeit im Vorjahresvergleich. So verzeichneten Oberösterreich (-1,2%), die Steiermark (-2,7%), Niederösterreich (-9,6%), Salzburg (-11,3%), Kärnten (-11,4%), Vorarlberg (-12,5%) und Tirol (-17,7%) teilweise massive Rückgänge. Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die all jene Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr Umsatzerlöse) überschreiten. Sie repräsentieren rund 90% der Gesamtproduktion. |
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