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01.03.2010
Capgemini
Unternehmerischer Wandel wichtiger denn je zuvorDie Wirtschaftskrise hat laut Capgemini weniger Einfluss auf den Umfang von Transformationsprojekten in westeuropäischen Unternehmen als angenommen. Zwar beeinflussen die wirtschaftlichen Bedingungen die Art der Business Transformation, nicht jedoch deren Anzahl oder Volumen. Zu diesem Ergebnis kommt die von Capgemini Consulting durchgeführte Umfrage "Trends in Business Transformation 2009" bei über 300 Spitzenkräften westeuropäischer Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern. Inzwischen bezeichnen 82% der Führungskräfte unternehmerischen Wandel als integralen Bestandteil ihrer tagtäglichen Arbeit. "Transformationsprojekte sind nicht mehr die anlassbezogene Konsequenz veränderter Bedingungen, sondern vielmehr ein kontinuierliches Thema auf der alltäglichen Agenda der Manager", so Herbert Hensle, Leiter Strategy & Transformation bei Capgemini Consulting in Zentraleuropa. Obwohl im Rahmen von Restrukturierungen, Unternehmenskäufen und -verkäufen sowie Offshore-Outsourcing noch die meisten Veränderungsprojekte stattfinden, haben sich die folgenden Maßnahmen in den letzten drei Jahren mit einem durchschnittlichen Wachstum von ca. 15 % am stärksten entwickelt: Restrukturierungsprogramme zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung; funktionsübergreifende Projekte, die die allgemeine Leistung über Teams und Abteilungen hinweg verbessern sollen und Transformationsprojekte mit dem Ziel, die Wertschöpfungs- und Betriebskette zu optimieren. Befragt nach den wichtigsten Einflussfaktoren auf ihre Geschäftstransformationen in den kommenden Jahren, nennen die Führungskräfte in erster Linie die Verschiebungen der globalen Märkte und das Thema Nachhaltigkeit. "Neben Themen wie der Verschiebung der Wirtschaftsmächte und Nachhaltigkeit bzw. dem vielmals zitierten Going Green, werden Einflussfaktoren wie Digitalisierung, verändertes Konsumentenverhalten, die neue Generation der Arbeitnehmer - auch bezeichnet als Generation Y - Unternehmen zukünftig maßgeblich beeinflussen", so Herbert Hensle. Maßnahmen zum Umweltschutz sieht die Mehrheit dabei als Chance und nicht als Einschränkung. Gewandelt hat sich der Blick auf Entwicklung und Einfluss der Schwellenländer, die von immerhin 40% der Befragten als treibende Kraft für Innovation eingeschätzt werden. |
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