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09.02.2010
BWP Austria

Roadmap Wärmepumpen präsentiert

Vor kurzem präsentierte der BWP (Bundesverband Wärmepumpe Austria) in Wien die Roadmap für Wärmepumpen bis zum Jahr 2020. Demnach wären 30 % des Energieziels Österreichs im Rahmen der Klimastrategie durch Umgebungswärme abdeckbar.

Am 26. Jänner 2010 wurde anlässlich einer Pressekonferenz im Rahmen der Aquatherm die vom Bundesverband WärmePumpe (BWP) herausgegebene Roadmap "Sonnenheizung 2020 – Mit Umgebungswärme zum Ziel" vorgestellt, die ab sofort auf der Homepage des BWP zum Download bereitgestellt ist (www.bwp.at). Nur durch Wärmepumpen könne die überall und jederzeit verfügbare Umgebungswärme technisch genutzt und verfügbar gemacht werden. Wärmepumpen, die Umgebungswärme nutzen, sind demnach als Sonnenheizungen zu bezeichnen und bieten so ein unendliches Potenzial, um die Menschheit mit Wärme zu versorgen.


Präsentierten die Roadmap Wärmepumpe (Sonnenheizung) 2020: Autor Dr. Gerald Lutz (li) und der Obmann-Stv. des BWP, Ing. Thomas Mader.

Bild: E. Herrmann

 
 

Laut Roadmap könnten bis 2020 rund 28 PJ erneuerbare Umgebungswärme durch Wärmepumpen verfügbar gemacht werden. Damit würden 30 % des Ausbauzieles im Rahmen der Energiestrategie Österreich 2020 alleine durch Umgebungswärme erreicht werden. 2.300.000 t CO2 könnten jährlich eingespart werden. Dies entspricht 24 % des EU-Zieles, welches Österreich bis 2020 erfüllen muss. Der Autor der Roadmap, Dr. Gerald Lutz und der stv. Obmann des BWP, Ing. Thomas Mader, machten dabei deutlich, wie die Roadmap dazu beitragen soll, geeignete Rahmenbedingungen für die Wärmepumpe zu schaffen, damit im Jahr 2020 diese Ziele erreicht werden können.


Die Roadmap Wärmepumpe 2020 („Sonnenheizung 2020 - Mit Umgebungswärme zum Ziel“) steht auf www.bwp.at zum Runterladen bereit.

Bild: BWP

 

 

Kostengünstige CO2-Reduktionsmöglichkeit

Die Nutzung von Umgebungswärme zur Raumwärme- und Warmwassergestehung für den privaten, öffentlichen und gewerblichen Bereich hat in Österreich und der EU große Bedeutung. Wärmepumpen verursachen im Vergleich zu anderen Energiesystemen die geringsten Betriebskosten, sie verfügen über ein sehr hohes Potenzial zur Substitution von fossilen Energieträgern, sowie zur kostengünstigen Reduktion von CO2-Emissionen und Luftschadstoffen. Das gewinnt vor dem Hintergrund der gescheiterten Kopenhagen-Konferenz immer mehr an Bedeutung.

Umgebungswärme = regionaler Energieträger

Durch die Nutzbarmachung der Umgebungswärme kann die Versorgungssicherheit unterstützt werden, da Umgebungswärme ein regional überall verfügbarer Energieträger ist, und die dafür notwendige Antriebsenergie wiederum durch regional verfügbare Energieträger erstellt werden kann. Damit ist laut Roadmap die Nutzung der Umgebungswärme auch als sozial dauerhaft zu bezeichnen.

www.bwp.at

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