24.10.2012
Heizen mit Öl GmbH

Umrüstung auf Öl-Brennwerttechnik ist effektiv

Mit beginnender Heizsaison werden die Konsumenten wieder einmal mit Halbwahrheiten und unvollständigen Heizkostenvergleichen verunsichert. Die korrekte Bewertung der Energiekosten ist jedoch nur im Vollkostenvergleich möglich.

Fakt ist, dass man für einen korrekten Kostenvergleich der Heizsysteme nicht nur die Brennstoffkosten berücksichtigen darf, sondern auch die Anschaffungskosten des Heizsystems, Wartungs- und Reparaturkosten berücksichtigen muss.

Im sogenannten Vollkostenvergleich wird schnell deutlich, dass Systeme mit geringeren Brennstoffkosten oftmals die mit Abstand teuersten Anschaffungs- und Wartungskosten haben. Im Sanierungsfall kommt eine modernisierte Ölheizung inkl. Heizöl auch nach über 15 Jahren günstiger als Heizungen anderer Energieträger.

Vollkostenvergleiche nach ÖNORM M 7140 belegen, dass zum Beispiel der Einbau eines Pellets-Kessels im Vergleich zu einer Modernisierung mittels Öl-Brennwerttechnik wesentlich teurer ist. Die verbrauchsgebundenen Kosten sind zwar geringer, aber die Kosten für Anschaffung, Wartung und Instandhaltung sind im Vergleich zu Öl-Brennwertanlagen mehr als doppelt so hoch. Die Investitionskosten für Öl-Brennwertkessel liegen bei etwa 9.000 Euro, bis zu 3.000 Euro davon werden gefördert.

Moderne Ölbrennwerttechnik reduziert den Ölverbrauch um bis zu 40 Prozent

Und wie eine aktuelle Umfrage unter 1.900 Ölheizungsmodernisierer zeigt: Öl-Brennwertanlagen reduzieren die Heizkosten um durchschnittlich 1.200 Euro jährlich. Aus dieser Umfrage ergibt sich weiter: 29 Prozent der Befragten sparen künftig mehr als 40 Prozent, über 50 Prozent der Befragten zwischen 20 Prozent und 39 Prozent, der Rest spart immer noch bis zu 20 Prozent an Energiekosten ein. Nicht vergessen sollte man auch, dass die Umstellung von Heizöl auf Festbrennstoffe (Biomasse)  in der Regel mit umfangreichen Umbaumaßnahmen verbunden ist. Voraussetzung für eine Festbrennstoffheizung ist zudem ein trockener, separater Lagerraum, der natürlich auch erst gebaut oder zumindest umgebaut werden muss.

Festbrennstoffe  mit bedenklichen Feinstaubwerten

Feste Brennstoffe wie Stückholz oder Pellets emittieren bis zu 1.200-mal mehr Feinstaub als moderne Ölheizungen. Das geht aus einer vierjährigen Versuchsreihe des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart hervor. Die Belastung durch Stickoxide ist bei Pellets-Kesseln ebenfalls um ein Vielfaches höher. Der Umwelt tut man damit also keinen Gefallen.

 

Bild: Heizen mit Öl GmbH
 

www.heizenmitoel.at