05.10.2011
IWO Österreich

Sparpotenzial durch Öl-Brennwerttechnik

Steigende Kosten bei allen Energieformen trüben die Aussichten auf den Winter und viele Eigenheimbesitzer fragen sich, wie man die Heizkosten in den Griff bekommt. Am besten mit einer Gebäudesanierung, doch wer kann sich das leisten und wann rechnet sich die Maßnahme?

Fakt ist, dass jene Häuser, die zwischen 1950 und 1990 errichtet wurden und mit einer alten Ölheizung beheizt werden, ein großes Sparpotenzial in sich bergen. Neue Berechnungen zeigen nun, dass der Austausch eines alten Ölkessels und Ersatz durch ein modernes Öl-Brennwertgerät weitaus höhere Einsparungen als andere Sanierungsmaßnahmen bringt.

„Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Maßnahmen steht bei uns immer der Realitätsbezug im Mittelpunkt. Die Mehrheit der Hausbesitzer hat leider nichts von immer sparsameren Passiv- und Nullenergiehäusern. Wem es tatsächlich um Energieeffizienz geht, muss finanzierbare Maßnahmen im Bereich der Bestandssanierung anbieten“, sagt Mag. Martin Reichard, IWO-Geschäftsführer.

Heizkostenreduktion der ersten 40 Prozent mit nur 4.000 Euro möglich

Wer seinen alten Ölkessel durch ein modernes Öl-Brennwertgerät ersetzt kann mit der vergleichsweise geringen Summe von 5.000 bis 6.000 Euro mit einem Schlag bis zu 40 Prozent Heizöl einsparen. Die „Heizen mit Öl“-Aktion fördert die Maßnahme mit 2.000 Euro (Infos unter Tel: 01/890 90 36). Die verbleibenden Kosten von 4.000 Euro können sich beim derzeitigen Heizölpreis bereits nach rund vier Jahren amortisieren. 

Weitere bauliche Maßnahmen zur Verminderung des Energiebedarfs:

  • Fassadendämmung: Kosten ca. 20.000 Euro, Ersparnis: 22 %
  • Fenster- und Türentausch: Kosten: ca. 18.000 Euro, Ersparnis: 10 %
  • Dachdämmung: Kosten ca. 16.000 Euro, Ersparnis: 8 %
  • Kellerdeckendämmung: Kosten ca. 4.000 Euro, Ersparnis: 4 %

Bei knappen finanziellen Mitteln erreicht man somit bei Erneuerung des Heizkessels die höchsten Einspareffekte.

 

 
Bild: IWO  

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