05.03.2017
KOSTEN UND UMWELT SCHONEN

5. März ist Tag des Energiesparens

Der internationale Tag des Energiesparens am 5. März ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Stromverbrauch zu prüfen und das Optimieren der Heizanlage in Angriff zu nehmen. Hier einige Tipps zum Energie(kosten)sparen.

Wer im eigenen Haus oder in der Wohnung Energie spart, tut nicht nur etwas für das Klima, sondern schont auch seinen Geldbörse. Hier sind einige Tipps zum Sparen bei Strom und Heizung:

Energieverbrauch kontrollieren
Um Energie zu sparen, sollten Hauseigentümer und Mieter ihren Energieverbrauch regelmäßig prüfen. Entweder liest man die Zählerstände regelmäßig selbst ab oder beachtet die Energierechnung seines Anbieters. Nutzer von Smart Metern bietet sich eine einfache Möglichkeit – sie können ihren Energieverbrauch (per App) online einsehen. Durch die regelmäßige Energieverbrauchskontrolle wird man auf etwaige defekte Geräte aufmerksam und spart sich teure Nachzahlungen.

Thermostat-Ventile anschaffen/Temperaturwahl
Oftmals werden Heizungsanlagen noch mit alten Ventilen bei den Heizkörpern betrieben. Die Installation moderner Thermostat-Ventilen kostet nicht viel und amortisiert sich von selbst recht rasch.
Außerdem muss man nicht alle Räume gleich hoch temperieren – jedes Grad Celsius weniger spart in etwa 6 % Heizenergie.

Hydraulischen Abgleich durchführen
Wenn es in einzelnen Zimmern trotz aufgedrehter Thermostate nicht richtig warm wird, dann ist das Heizsystem nicht richtig eingestellt. Mit dem hydraulischen Abgleich kann ein Fachhandwerker für Abhilfe sorgen. In einem Einfamilienhaus mit 125 m² Wohnfläche sinkt der Heizenergiebedarf so um etwa 1.400 kWh (Kilowattstunden) pro Jahr.

Heizungspumpen austauschen
Heizungspumpen können im Schnitt für fast 20 % des Stromverbrauchs eines Hauses verantwortlich sein. Der Austausch einer alten Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes Modell lässt den jährlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus mit 125 m² um 350 kWh sinken.

Alte Heizung tauschen
Ja, klar: Die Anschaffung einer neuen Heizung will gut überlegt sein. Aber ist die Heizungsanlage 15 Jahre oder älter, sollte man eine Modernisierung denken. Denn eine neue Heizung benötigt viel weniger Brennstoff und rechnet sich somit in einigen Jahren von selbst. Jede neue Heizung bringt mehr Rendite als aktuelle Sparbücher dies vermögen.

Auch im Winter lüften
Auch im Winter sollte regelmäßig gelüftet werden, um Schimmel vorzubeugen und für frische Luft zu sorgen. Anstatt aber die Fenster zu kippen, besser die Fenster für fünf bis zehn Minuten weit öffnen. Stoßlüften statt Dauerlüften spart im Durchschnittshaushalt 1.750 kWh hat co2online.de errechnet.

Stand-by Betrieb meiden, Elektrogeräte ausschalten
Brennt am Fernseher oder dem DVD-Player permanent ein Licht? Gibt es am PC oder der Kaffeemaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr (unnötig) Strom. In einem durchschnittlichen Haushalt macht der Standby-Verbrauch etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. Durch Verzicht auf Standby können Verbraucher im Jahr bis zu 400 Kilowattstunden vermeiden.