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04.02.2011
Kesseltausch
Die moderne Heizung bringt's!Der Kesseltausch in Privathaushalten wird dazu beitragen, die Luftgüte zu verbessern. Die energetische Sanierung von Gebäuden ist nicht nur ein Energieverbrauchsthema sondern immer mehr auch ein Thema der Verbesserung der Feinstaubsituation. Strengere Grenzwertvorschriften und erfolgreiche Produktentwicklungen erfordern mittlerweile die Entwicklung von Messinstrumenten um Staubemissionen im Praxiseinsatz überhaupt nachweisen zu können. Aktuell verursachen Pelletheizungen 0,1% der Feinstaubemissionen – dieser Wert wird zukünftig weiter sinken. Heizungstausch und Sanierung gleichzeitig sinnvoll
Neue Technologien an der Messbarkeitsgrenze In den letzten 20 Jahren konnten die Emissionen von Holzheizungen vor allem durch strengere Emissionsvorschriften, langjährige Forschungsprogramme und nicht zuletzt durch die erfolgreiche Forschungstätigkeit der Unternehmen selbst drastisch verringert werden. Heizungshersteller sind daher in der Produktentwicklung schon einen Schritt voraus – Österreich ist mittlerweile Technologieführer im Bereich der Biomasse-Kleinfeuerungen. Die Marke KWB wird beispielsweise in diesem Frühjahr bereits ein Produkt auf den Markt bringen, welche sowohl die CO-, NOX und Staubemissionen so stark unterschreiten, dass Sie an der Nachweisbarkeitsgrenze liegen. Erwin Stubenschrott, Geschäftsführer von KWB legt im Rahmen der mitteleurpäischen Biomasssekonferenz die Messergebnisse erstmals auf den Tisch. Die Grenzwerte des strengsten Umwelt-Gütesiegels „Blauer Engel“ werden beim neuen Produkt um 75% bei Kohlenmonoxid (CO), um 33% bei Stickoxiden (NOX) und 35% bei Feinstaub unterschritten (Nennlast von 12 kW). "Damit setzen wir einen Meilenstein in Richung einfache und saubere Verbrennungstechnologie", so Erwin Stubenschrott. Mit dieser Herausforderung im positiven Sinne befassen sich mittlerweile auch schon deutsche Fachtagungen. Praxistaugliche und leistbare Messinstrumente werden für diese Heiztechnologien erst in zwei bis vier Jahren am Markt erhältlich sein. Schon jetzt rechnet der österreichische Pelletverband eine 63%ige Reduktion der Feinstaubemissionen vor, wenn man alle Ölheizungen und alten Festbrennstoffgeräte ersetzen würde.
RR |
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