13.02.2012
Arching

Smart Cities – ein Bebauungsplan für morgen

Die Veranstaltung der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten zum Thema „Nachhaltiges Planen und Bauen“ legt den Fokus auf „Smart Cities“. Eine ExpertInnenrunde diskutiert dazu am Donnerstag, 1. März 2012, ab 19.00 Uhr im Erste Bank Event Center in Wien.

In so genannten Smart Cities liegt die Zukunft verbesserter Lebensqualität in Städten. Es gibt zahlreiche Stimmen, die dem verdichteten urbanen Lebensraum viel Potenzial in Bezug auf ein nachhaltiges Zusammenleben geben. Für die künftige Entwicklung hin zu smarten Städten müssen neben der Suche nach entsprechenden Technologien und dem Einsatz nachhaltiger Ressourcen auch planungsrelevante Fragen gestellt werden. Der Ruf nach Vorgaben in der Stadtplanung wird laut.

Eine ExpertInnenrunde diskutiert zum Thema „Smart Cities“ und die erforderlichen neuen Entwicklungen im urbanen Lebensraum am Donnerstag, den 1. März 2012, ab 19.00 Uhr im Erste Bank Event Center in Wien
Bild: Arching  

„Damit Architekten und Ingenieure zu einem smarten, nachhaltigen urbanen Lebensraum beitragen können, bedarf es entsprechender Instrumente, um reagieren zu können“, stellt Architektin Ursula Schneider (pos architekten) den Mangel an Stadtplanungsinstrumentarien fest. Viele Bereiche in der Entwicklung von Smart Cities werden als wesentlich erachtet. So ergeben sich Fragen nach dem Energieeintrag auf die Gebäudehülle und der für dezentrale Energieerzeugung erforderlichen „smart grids“ (intelligente Stromnetze). Die Nachhaltigkeitsfrage reicht vom Einfluss der Flexibilität auf die Lebensdauer und damit Nachhaltigkeit von gebauten Strukturen bis hin zur Abfallverwertung und zur stofflichen Rückführung nicht mehr verwendeter Gebäudestrukturen. Zu beachten gilt es auch die Auswirkungen einer geänderten Mobilität sowie Fragen einer sozialen oder ästhetischen Nachhaltigkeit im urbanen Raum.

Positive Entwicklungen in anderen Ländern und Städten können als Vorbild dienen. Welche Vorgaben muss es geben, damit Städte „smart“ werden? Wird es in Zukunft eine völlig neue, erweiterte Form des Bebauungsplans geben müssen? Und welche Instrumente der Stadtplanung sind sonst noch notwendig? Darüber diskutieren ExpertInnen am 1. März 2012.

Anmeldung erbeten an:

Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Wien
Rosa Frey, T: 01/505 58 07-73, F: 01/ 505 32 11, E: rosa.frey@arching.at

www.arching.at