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23.07.2010
Donau-Uni Krems
Kostenminimierung für WohnungsnutzerIng. Siegfried Garzon, MSc gelang es in seiner Master-These im Lehrgang „Facility Management“ an der Donau-Universität Krems die Folgekosten von Wohnungen abschätzbar zu machen. Beim Bau von Wohnhausanlagen wird meist nur auf die Baukosten Rücksicht genommen. Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungskosten finden in den Berechnungen der PlanerInnen zu wenig Beachtung, da diese Kosten an die NutzerInnen weiterverrechnet werden können. Siegfried Garzon bietet in seiner Master-These mit dem Titel „Lebenszykluskosten: Prognosen und Kostentreiber für Mehrfamilien-Wohnhausanlagen“ Lösungsansätze dazu an. Hohe Folgekosten vermeiden Garzon macht deutlich: „Bezahlbare Qualität wird zukünftig ein entscheidender Faktor auf dem Wohnungsmarkt sein. Sie muss daher im Planungsprozess einen höheren Stellenwert erhalten.“ Die Ergebnisse seiner Master-These zeigen, dass die Berechnung von Lebenszykluskosten bereits vor Realisierung des Projekts dazu beitragen kann, die Folgekosten für die NutzerInnen gering zu halten. So können Angaben über zukünftige Kosten der Instandhaltung, des Betriebs und der Wartung der Wohnhausanlage gemacht werden und eine unabsehbare Explosion von Folgekosten kann vermieden werden.
Kostentreiber und ihre Auswirkungen Ausgangspunkt war die Analyse der ein- und mehrjährigen Lebenszykluskosten von fünf von der GEDESAG errichteten und verwalteten Wohnhausanlagen, bei der Garzon seit 2002 als Immobilienverwalter im Raum Krems tätig ist. Die Wohnhausanlagen unterschieden sich in ihren Strukturen und ihrer Haustechnik. Mit Hilfe des Lebenszyklusmodells, das von DI Dr. Helmut Floegl, Leiter des Fachbereichs Facility Management und Sicherheit an der Donau-Universität Krems, entwickelt wurde, konnten durch Gegenüberstellung der erhaltenen Ergebnisse Kostentreiber ausfindig gemacht und ihre Auswirkungen auf die Folgekosten über einen Zeitraum von 79 Jahren betrachtet werden. EH |
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